Neujahrsempfang des Bürgervereins Beiertheim 2026

Am 18. Januar 2026 fand der Neujahrsempfang des Bürgervereins Beiertheim im Begegnungszentrum der Paul-Gerhard-Gemeinde (Stephanienbad) statt. Rund 80 Mitglieder und Gäste, darunter Vertreterinnen und Vertreter aus den Nachbarbürgervereinen, dem Gemeinderat, dem Landtag, Bürgermeisterin Bettina Lisbach sowie zahlreiche Aktive aus den Beiertheimer Vereinen, waren der Einladung gefolgt.
Die Fotoseiten in diesem Heft geben fröhliche Eindrücke des gelungenen Vormittags wieder.
Für eine besonders stimmungsvolle Atmosphäre sorgte die musikalische Umrahmung durch die Familie Bartenbach. In wechselnder Quartettbesetzung und mit unterschiedlichen Instrumenten verbreiteten Luise, Sophia, Charlotte und Sabine Bartenbach heitere Stimmung auf musikalisch höchstem Niveau und zauberten den Zuhörerinnen und Zuhörern mehr als nur ein Lächeln ins Gesicht. Die Zugabe widmete die Familie ihrer ebenfalls anwesenden Vermieterin – verbunden mit einem Dank für die Nachsicht, mit der das tägliche Üben der Nachwuchsmusikerinnen begleitet wird. Ein schönes Beispiel für ein gelingendes Miteinander im kleinsten Kreis einer Nachbarschaft. Der minutenlange Applaus der Anwesenden unterstrich die große Wertschätzung für diesen musikalischen Beitrag.
In ihrer Ansprache blickte die Vorsitzende Christine Dörner auf das vergangene Jahr zurück und gab zugleich einen Ausblick auf das kommende. Sie erinnerte an zahlreiche gelungene Aktionen wie die Dreck-Weg-Aktion, den Sommerhock, den Verpflegungsstand beim Baden-Marathon, das Adventsfenster sowie das voradventliche Konzert. Besonders erwähnte sie auch zwei neue, sehr erfolgreiche Veranstaltungen des Jahres 2025: den Nachtwächterrundgang sowie eine berührende Veranstaltung zu Sondergerichtsurteilen in der NS-Zeit.
Dabei nahm Christine Dörner Bezug auf das Friedenslicht aus Bethlehem, das im Dezember auch in Beiertheim ausgegeben wurde und unter dem Motto „Ein Funke Mut“ stand. Dieses Motto, so betonte sie, sei sinnbildlich für das Miteinander im Bürgerverein und im Stadtteil. Ein Funke Mut sei nötig, um Veranstaltungen auf die Beine zu stellen, neue Ideen umzusetzen und Begegnungen zu ermöglichen – sei es beim Café Bändel, das sich zu einem wichtigen Treffpunkt entwickelt hat, bei der Nachbarschaftshilfe oder in den vielfältigen Aktivitäten des Bündnisses „Gut leben und älter werden in Beiertheim und Bulach“. Ebenso würdigte sie das große ehrenamtliche Engagement in den Sportvereinen, im 1. Beiertheimer Carnevals Club, im Kleingartenverein, an der inklusiven Grundschule mit ihrem aktiven Förderverein sowie in der lebendigen kirchlichen Arbeit.
Im Anschluss überreichten Michael Strippel und Marco Wegener einen Spendenscheck in Höhe von 800 Euro an Kirchenältesten Hans Becker und Pfarrer Stephan van Rensen von der Südkreuzgemeinde. Die Summe stammt aus den Spenden des voradventlichen Konzerts und wird zur Unterstützung freier Kirchenmusikerinnen und -musiker verwendet. Pfarrer van Rensen betonte in seinem Dank, wie wohltuend es sei, den Blick auf das zu richten, was trotz aller Erschwernisse gelinge, wenn Menschen gemeinsam füreinander einstehen – im Alltag ebenso wie im Stadtteil.
Im Anschluss nutzten die Gäste die Gelegenheit zu einem regen Austausch. Bei kleinen Snacks und Getränken wurde auf ein gutes neues Jahr, auf einen Funken Mut und auf die Freude am Zusammensein angestoßen.
Der Bürgerverein Beiertheim freut sich auf das Jahr 2026 und auf viele weitere menschliche Begegnungen im Stadtteil.
Text: Dr. Christiane Krüpe-Gescher und Rosi Schade


















Fotoseite: Sigrid Eder und Wolfgang Grimberg