Baumaßnahme beginnt am 14. September. Abschnittsweise Straßensperrungen im Baubereich zu erwarten.
Die Stadtwerke Karlsruhe Netzservice GmbH erneuert ab Montag, 14. September 2026, die Wasserversorgungsleitungen in der Marie-Alexandra-Straße und der Wartburgstraße.
Die Arbeiten sind notwendig, um eine langfristig sichere und zuverlässige Wasserversorgung in diesem Bereich sicherzustellen. Die Baumaßnahme wird in elf aufeinanderfolgenden Bauabschnitten umgesetzt und dauert voraussichtlich bis zum ersten Quartal 2028. Die geplante Dauer der Maßnahme resultiert aus der umfangreichen Gesamtlänge von ca. 800 Metern sowie aus einer Vielzahl an Wasser- und auch Gas-Hausanschlüssen, welche im Zuge der Baumaßnahme mit erneuert werden.
Die Baustelle beginnt im Einmündungsbereich der Marie-Alexandra-Straße zur Karlstraße und wandert abschnittsweise in Richtung Wartburgstraße. Insgesamt sind sieben Bauphasen in der Marie-Alexandra-Straße vorgesehen. Während der Arbeiten wird jeweils nur der aktuelle Bauabschnitt vollständig für den Autoverkehr gesperrt.
In der dritten Bauphase ist zusätzlich die Einmündung der Karolinenstraße betroffen.
Während der fünften Bauphase muss die Kreuzung Marie-Alexandra Straße/Gebhardstraße vollständig für den Autoverkehr gesperrt werden. In der sechsten Bauphase folgt die Sperrung der Einmündung zur Cäciliastraße.
Nach Abschluss der Arbeiten in der Marie-Alexandra-Straße wird die Leitung in der Wartburgstraße erneuert. Dafür wird die Wartburgstraße zunächst in südlicher Richtung bis vor die Einmündung zur Breite Straße abschnittsweise voll gesperrt. Anschließend wandert die Baustelle von der Einmündung Marie-Alexandra-Straße aus nach Norden. Den Abschluss bilden die Arbeiten im Kreuzungsbereich Hohenzollernstraße/Marie-Alexandra-Straße.
In den jeweils gesperrten Bereichen stehen vorübergehend keine Parkplätze zur Verfügung. Auch die Zufahrt zu den angrenzenden Gebäuden ist während der Arbeiten im jeweiligen Bauabschnitt mit Fahrzeugen nicht möglich. Die Stadtwerke informieren die betroffenen Anwohnenden rechtzeitig über die konkreten Einschränkungen und den Wechsel in den nächsten Bauabschnitt.
Ab der fünften Bauphase muss auch der Busverkehr umgeleitet werden. Die genaue Verkehrsführung sowie Informationen zu betroffenen Haltestellen und Ersatzhaltestellen werden rechtzeitig in Abstimmung mit den Verkehrsbetrieben Karlsruhe bekannt gegeben.
Während der Bauphasen neun bis elf in der Wartburgstraße wird der Autoverkehr über die Breite Straße, die Gebhardstraße und die Ebertstraße umgeleitet. Generell gilt: Der Fußverkehr wird an den Baufeldern vorbeigeführt. Alle Hauszugänge bleiben gewährleistet. Für den Radverkehr gelten die Vollsperrungen, die Sackgassenbeschilderungen sind zu beachten. Es können jeweils die vor der Sperrung liegende Querstraße und die parallele Verbindung genutzt werden. Um alle Ziele im Quartier erreichbar zu halten, wird auf Verbote und Umleitungen verzichtet.
Die Stadtwerke Karlsruhe Netzservice GmbH und die beauftragte Baufirma bitten Anwohnende und Verkehrsteilnehmende um Verständnis. Alle Beteiligten bemühen sich um einen zügigen Arbeitsablauf, um die Beeinträchtigungen so gering wie möglich zu halten.
Da es sich um eine umfangreiche Leitungsbaumaßnahme handelt, kann sich der zeitliche Ablauf einzelner Bauphasen abhängig vom Baufortschritt und von den örtlichen Gegebenheiten verändern.
Bei Fragen zu den Baumaßnahmen können Anwohnende sich jederzeit an den Netzservice wenden. Aktuelle Informationen zu den Straßenbaumaßnahmen und Umleitungen finden sich auch im Mobilitätsportal mobil.trk.de.
Ansprechpartner für Fragen aus der Bevölkerung:
Stadtwerke Karlsruhe Netzservice GmbH
leitungsbau@netzservice-swka.de
Autor: Mo
Liebe Bürgerinnen und Bürger,
am Sonntag, 13. September 2026, von 10 bis 13 Uhr findet unser 12. Beiertheim-Bulacher Bürgerbrunch statt.
Dieses Jahr treffen wir uns am Freundschaftsrondell Karlsruhe-Halle in der Günther-Klotz-Anlage (Karl-Wolf-Weg auf Höhe der Sportplätze).
Packen Sie Ihren Vesperkorb mit leckeren Kleinigkeiten und Getränken, bringen Sie eine Picknickdecke oder Klappmöbel mit und verbringen Sie mit uns einen schönen, geselligen Vormittag in netter Nachbarschaft.
Für alle, die gerne Rikscha fahren möchten oder nicht so gut zu Fuß sind, bieten wir zusätzlich einen Rikscha-Fahrdienst an. Wer dieses Angebot nutzen möchte, kann sich gerne telefonisch unter 0157 / 35292619 melden.
Vielen Dank an Lastenkarle e. V. für die Unterstützung!
Wie Sie wissen, ist es die Idee des Bürgerbrunches, besondere stadtgeschichtliche Orte in unseren Stadtteilen im Rahmen eines Picknicks zu würdigen.
Ausgewählt wurde der Freundschaftsplatz aus besonderem Grund: Im 15. Jahr seines Bestehens wollen wir diesen Ort der Begegnung würdigen und in den Beiertheim-Bulacher Kulturpfad aufnehmen.
Eingerichtet wurde das Gedenkgärtchen mit einer steinernen Sitzbank und einer Stieleiche im Herbst 2012 auf Betreiben des Freundeskreises Karlsruhe-Halle. Die Partnerschaft zwischen den Städten war bereits am 21.09.1987 durch einen beiderseitigen Freundschaftsvertrag offiziell besiegelt worden. Bis in die Gegenwart, nunmehr im 40. Jahr ihres Bestehens, ist die innerdeutsche Partnerschaft von großer Bedeutung für die Stadtgesellschaften in Halle/Saale und in Karlsruhe.
Wir freuen uns sehr darauf, gemeinsam mit Ihnen zu brunchen, zu plaudern und einen schönen Vormittag miteinander zu verbringen!
Ihre Bürgervereine Beiertheim und Bulach

Die andauernde Hitze und Trockenheit der letzten Tage setzen auch unseren Stadtbäumen zu. Sichtbare Folgen sind bereits jetzt abfallendes Laub, abgestorbene Äste und langfristige Schäden, die die Lebensdauer der Bäume erheblich beeinträchtigen können. Damit die Bäume diese Trockenheit besser überstehen und noch weiterhin als Schatten- und Frischluftspender erhalten bleiben, können Sie die Bäume vor Ihrer Haustüre unterstützen, indem Sie diese mit Wasser versorgen. Empfohlen wird, die Bäume einmal pro Woche entweder in den frühen Morgenstunden oder am Abend mit mindestens 100 Litern Wasser zu versorgen. Dies entspricht etwa zehn Gießkannen mit einem Fassungsvermögen von jeweils zehn Litern. Zu diesen Tageszeiten ist die Verdunstung durch die Sonneneinstrahlung am geringsten. Ältere Bäume freuen sich auch über größere Wassergaben.
Wer sich langfristig an der Bewässerung und Pflege von Bäumen im Rahmen einer Grünpatenschaft engagieren möchte, kann für die nächste Saison einen Antrag über ein Online-Formular stellen.
Auch hinsichtlich möglicher Mehrkosten besteht kein Anlass zur Sorge: Die zusätzlichen Wasserkosten fallen erfreulicherweise sehr gering aus. Wird ein Baum im Zeitraum von April bis Oktober mit je 100 Litern Wasser pro Woche gegossen, entstehen hierdurch jährlich zusätzliche Kosten von rund 10 Euro. Wenn diese auf alle Parteien in einer Hausgemeinschaft umgelegt werden, fallen die Kosten für Einzelpersonen kaum ins Gewicht.
Mehr Informationen unter: http://www.karlsruhe.de/patenschaften
Vielen Dank für Ihre Unterstützung.
Ida Esterlein
Stadt Karlsruhe, Gartenbauamt, Abteilung Grünflächenpflege, Sonderbezirke (Baum, Produktion, Spiel, Brunnen)
Telefon: 0721 133-6731 Mo – Do
E-Mail: patenschaften@gba.karlsruhe.de
Internet: www.karlsruhe.de/stadtgruen

Mit einer Ausstellung im Regierungspräsidium Karlsruhe blickt das Atelierhaus Neue Schule auf 42 Jahre künstlerisches Schaffen zurück. Konzerte, improvisierte Musik und Klangkunst-Performances der Musiker des Hauses begleiten die Präsentation der Kunstwerke zweimal pro Woche. Die heute elfköpfige Ateliergemeinschaft erinnert in einer Sonderausstellung an ihre verstorbenen Mitglieder.
Ort: Regierungspräsidium am Rondellplatz, Karlsruhe,
Dauer: 12. Juni bis 12. Juli 2026
Eröffnung: 11. Juni 2026 um 18 Uhr, mit Grußworten von
Regierungspräsidentin Sylvia Felder und Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup und Musik von weJAZZ Trio.
Informationen zu den Veranstaltungen während der Ausstellung:
https://www.atelierhaus-neue-schule.de/veranstaltungen-vorschau
Wir gratulieren der Ateliergemeinschaft: Das Atelierhaus in Karlsruhe-Bulach ist eine vor dem Abriss bewahrte und mit viel Eigeninitiative “instandgemietete” ehemalige Dampfwaschanstalt und seit 42 Jahren ein Ort lebendigen künstlerischen Arbeitens. In Ateliers, Werkstätten und im Studio in Bulach begegnen sich Malerei, Grafik, Skulptur, Fotografie, Schmuckdesign, Jazz, improvisierte Musik und experimentelle Klangkunst.

Wir setzen uns seit Jahren für den Erhalt des Medienbusses ein. Auf Einladung der Stadtbibliothek Karlsruhe beteiligten wir uns am 8. Mai 2026 an einem Workshop zur zukünftigen Ausgestaltung des Medienbusses.
Der Medienbus ist eine Zweigstelle der Stadtbibliothek und hält alle zwei Wochen in 15 Karlsruher Stadtteilen jeweils für etwa eine Stunde. Vor Ort können unter anderem (Jugend-)Bücher, Comics, CDs, DVDs und weitere Medien ausgeliehen werden. In Beiertheim macht der Bus montags von 16:30 bis 17:30 Uhr in der Marie-Alexandra-Straße vor der Grundschule Station (vgl. https://stadtbibliothek.karlsruhe.de/).
Mit durchschnittlich knapp 100 Ausleihen pro Woche gehört der Standort Beiertheim zu den am stärksten genutzten Haltepunkten des Medienbusses. Gleichzeitig stellt der Medienbus insgesamt die ausleihschwächste Zweigstelle der Stadtbibliothek Karlsruhe dar. Der Bus wird zu 67 % von unter 18-Jährigen, also sehr stark von Kindern und Jugendlichen genutzt. 15 % der NutzerInnen sind zwischen 18 und 50 Jahren alt, 18 % über 50.
Aufgrund der Sparmaßnahmen der Stadt Karlsruhe ist die Zukunft des Medienbusses jedoch ungewiss. Das bestehende Fahrzeug ist zunehmend reparaturanfällig. Eine Neuanschaffung würde etwa 1,5 Millionen Euro kosten und ist angesichts der aktuellen Haushaltslage derzeit nicht realisierbar. Die Bibliothek hob hervor, dass größere Reparaturen künftig nicht mehr finanziert werden können. Hinzu kommt, dass das Personal deutlich reduziert werden muss und bestehende Stellen nicht erhalten bleiben können. Die Fortführung des Medienbusses in seiner bisherigen Form ist also nicht gesichert.
Die Bibliothek stellte drei mögliche Zukunftsszenarien vor:
• Option 1: 1-zu-1-Ersatz
Anschaffung eines neuen Medienbusses zum Preis von rund 1,5 Millionen Euro. Aufgrund der aktuellen Haushaltslage gilt diese Variante derzeit als nicht umsetzbar.
• Option 2: BibMobil
Der bisherige große Bus soll durch zwei kleinere Fahrzeuge ersetzt werden: eines mit Schwerpunkt auf Kinder- und Jugendmedien, das andere für ältere NutzerInnen. Das Konzept basiert auf Leseförderung und -erleben, das erfordert eine enge Zusammenarbeit mit Einrichtungen wie Ganztagsschulen und Begegnungsstätten. Statt feste Haltepunkte wöchentlich anzufahren, sollen die Fahrzeuge im Vier-Wochen-Rhythmus gezielt dort eingesetzt werden, wo viele Menschen zusammenkommen – etwa in Bildungseinrichtungen, auf Wochenmärkten oder Veranstaltungen. Auf diese Weise könnten zusätzliche Stadtteile erreicht werden, darunter auch Knielingen, wo die Bibliothek bislang nicht vertreten ist. Diese Variante wurde von der Bibliothek am ausführlichsten vorgestellt und wirkte möglicherweise auch deshalb am überzeugendsten.
• Option 3: Medienausgabe-Automaten
Möglich wäre auch die Aufstellung von Automaten, an denen Medien mithilfe der Bibliothekskarte ausgeliehen werden können. Die Einrichtungskosten würden pro Automat etwa 35.000 Euro betragen. Voraussetzung dafür sind verlässliche Kooperationspartner vor Ort. Der Vorteil dieser Lösung läge darin, dass kaum Personal der Bibliothek benötigt würde. Da die Automaten jedoch nicht regelmäßig von der Stadt befüllt werden könnten und der persönliche Kontakt vollständig entfallen würde, steht die Bibliothek dieser Option eher kritisch gegenüber.
Die Bibliothek betonte abschließend, wie wichtig ihr der direkte Austausch ist, und kündigte an, den Dialog mit uns weiterhin fortzuführen. Wir bleiben dran!
Wie soll die Fernwärme für Karlsruhe erzeugt werden, wenn das Kohlekraftwerk RDK8 demnächst stillgelegt wird? Die Stadtwerke setzen unter anderem auf Gasmotoren, betrieben mit fossilem Erdgas.
Dass damit erhebliche Preisrisiken verbunden sind, zeigt uns die aktuelle Weltlage überdeutlich. Aber auch wegen der Klimaziele drängen Umweltverbände auf den schnellen Gasausstieg. Ist es eine gute Strategie, in Anlagen zur Gasverbrennung zu investieren, wenn klimafreundliche Alternativen wie die Flusswärmepumpe zur Verfügung stehen? Über diese Fragen diskutieren Fachleute aus Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft am Dienstag, den 5. Mai von 17:00 bis 19:00 Uhr bei einer Podiumsdiskussion im TRIANGEL am Kronenplatz.
Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Die Teilnehmenden:
▪ Dr. Anne Held (Geschäftsführung – Karlsruher Energie- und Klimaschutzagentur)
▪ Dr. Steffen Knapp (Bereichsleiter Strategie | Handel | Forschung, Stadtwerke Karlsruhe)
- Benjamin Köhler (Öko-Institut Freiburg, Bereich Energie & Klimaschutz)
- Elke Dünnhoff (Umweltforum Mannheimer Agenda 21 e.V.)
- Moderation: Ivo Pietrzak
Das Publikum wird ausreichend Gelegenheit haben, Fragen an das Podium zu stellen.
Von 16 bis 17 und von 19 bis 20 Uhr gibt es dazu individuelle Beratung durch die Energieberatung der Karlsruher Energie und Klimaschutzagentur (KEK).
Veranstalter: TRIANGEL Transfer | Kultur | Raum, Kaiserstraße 93, 76133 Karlsruhe
In Zusammenarbeit mit: Klimabündnis Karlsruhe und Klima-Aktion Karlsruhe e.V.
Weitere Informationen:
Am Sonntag, 26.4. ist der Tag der Streuobstwiese.
Das ZKM, das die Katzenwedelwiese in Bulach pflegt, lädt an diesem Tag ab 15:00 Uhr herzlich zu einem Picknick ein. Bringt alle gern etwas zu Essen und Decken mit. Es gibt ein schönes Programm: einen „Upcycling Workshop“ mit dem Kunstbus e.V. Karlsruhe und eine Leseecke zum Thema Streuobst vom Liegenschaftsamt.
Hier gibt es mehr Infos: Website. Einfach ohne Anmeldung kommen.
Neujahrsempfang des Bürgervereins Beiertheim 2026

Am 18. Januar 2026 fand der Neujahrsempfang des Bürgervereins Beiertheim im Begegnungszentrum der Paul-Gerhard-Gemeinde (Stephanienbad) statt. Rund 80 Mitglieder und Gäste, darunter Vertreterinnen und Vertreter aus den Nachbarbürgervereinen, dem Gemeinderat, dem Landtag, Bürgermeisterin Bettina Lisbach sowie zahlreiche Aktive aus den Beiertheimer Vereinen, waren der Einladung gefolgt.
Die Fotoseiten in diesem Heft geben fröhliche Eindrücke des gelungenen Vormittags wieder.
Für eine besonders stimmungsvolle Atmosphäre sorgte die musikalische Umrahmung durch die Familie Bartenbach. In wechselnder Quartettbesetzung und mit unterschiedlichen Instrumenten verbreiteten Luise, Sophia, Charlotte und Sabine Bartenbach heitere Stimmung auf musikalisch höchstem Niveau und zauberten den Zuhörerinnen und Zuhörern mehr als nur ein Lächeln ins Gesicht. Die Zugabe widmete die Familie ihrer ebenfalls anwesenden Vermieterin – verbunden mit einem Dank für die Nachsicht, mit der das tägliche Üben der Nachwuchsmusikerinnen begleitet wird. Ein schönes Beispiel für ein gelingendes Miteinander im kleinsten Kreis einer Nachbarschaft. Der minutenlange Applaus der Anwesenden unterstrich die große Wertschätzung für diesen musikalischen Beitrag.
In ihrer Ansprache blickte die Vorsitzende Christine Dörner auf das vergangene Jahr zurück und gab zugleich einen Ausblick auf das kommende. Sie erinnerte an zahlreiche gelungene Aktionen wie die Dreck-Weg-Aktion, den Sommerhock, den Verpflegungsstand beim Baden-Marathon, das Adventsfenster sowie das voradventliche Konzert. Besonders erwähnte sie auch zwei neue, sehr erfolgreiche Veranstaltungen des Jahres 2025: den Nachtwächterrundgang sowie eine berührende Veranstaltung zu Sondergerichtsurteilen in der NS-Zeit.
Dabei nahm Christine Dörner Bezug auf das Friedenslicht aus Bethlehem, das im Dezember auch in Beiertheim ausgegeben wurde und unter dem Motto „Ein Funke Mut“ stand. Dieses Motto, so betonte sie, sei sinnbildlich für das Miteinander im Bürgerverein und im Stadtteil. Ein Funke Mut sei nötig, um Veranstaltungen auf die Beine zu stellen, neue Ideen umzusetzen und Begegnungen zu ermöglichen – sei es beim Café Bändel, das sich zu einem wichtigen Treffpunkt entwickelt hat, bei der Nachbarschaftshilfe oder in den vielfältigen Aktivitäten des Bündnisses „Gut leben und älter werden in Beiertheim und Bulach“. Ebenso würdigte sie das große ehrenamtliche Engagement in den Sportvereinen, im 1. Beiertheimer Carnevals Club, im Kleingartenverein, an der inklusiven Grundschule mit ihrem aktiven Förderverein sowie in der lebendigen kirchlichen Arbeit.
Im Anschluss überreichten Michael Strippel und Marco Wegener einen Spendenscheck in Höhe von 800 Euro an Kirchenältesten Hans Becker und Pfarrer Stephan van Rensen von der Südkreuzgemeinde. Die Summe stammt aus den Spenden des voradventlichen Konzerts und wird zur Unterstützung freier Kirchenmusikerinnen und -musiker verwendet. Pfarrer van Rensen betonte in seinem Dank, wie wohltuend es sei, den Blick auf das zu richten, was trotz aller Erschwernisse gelinge, wenn Menschen gemeinsam füreinander einstehen – im Alltag ebenso wie im Stadtteil.
Im Anschluss nutzten die Gäste die Gelegenheit zu einem regen Austausch. Bei kleinen Snacks und Getränken wurde auf ein gutes neues Jahr, auf einen Funken Mut und auf die Freude am Zusammensein angestoßen.
Der Bürgerverein Beiertheim freut sich auf das Jahr 2026 und auf viele weitere menschliche Begegnungen im Stadtteil.
Text: Dr. Christiane Krüpe-Gescher und Rosi Schade


















Fotoseite: Sigrid Eder und Wolfgang Grimberg
Bürgervereinsvorsitzender Wolfgang Rost begrüßte mehr als 80 kleine und große Gäste auf dem Platz an der Gebhardstraße, darunter viele Spenderinnen und Spender und die Stadträtinnen und Stadträte Gisela Fischer, Bettina Meier-Augenstein, Ekkehard Hodapp, Friedemann Kalmbach und Michael Zeh. Auch die Bürgervereinsvorsitzenden aus Bulach und der Südweststadt, der Beiertheimer Ehrenvorsitzende Dr. Dieter Brunner und Thomas Reum vom Gartenbauamt waren gekommen.
Nach der Enthüllung des Schranks lauschten alle bei Sekt, Saft und Kuchen den Karlsruher Geschichten von Manfred Bögle und den musikalischen Zaubereien von Leo Schneider. Viele hatten Bücher mitgebracht, holten neuen Lesestoff aus dem gut sortierten Schrank ein und freuten sich über den neuen Treffpunkt in Beiertheim. Viele Kinder entdeckten neue Bücher. „Es ist ein Schrank der Bürgerinnen und Bürger. Viele haben sich dafür eingesetzt“, sagt Christine Dörner vom Bürgerverein. Unterstützt von der Volksbank hatten die Beiertheimer beim Crowdfunding und einem Büchermarkt 5.500 € gesammelt. Die restlichen Mittel steuerte der Bürgerverein bei. Der Schrank wird vom Bücherschrankpatenteam betreut und bereits rege genutzt.


























































