Seit Juli ist der Weg am Kaskadenbrunnen von der Alb zur Grünanlage auf dem Edeltrudtunnel gesperrt. Anfangs nur mit eine Baustellenabsperrung, jetzt mit einer festen Holzbarriere.
Wir haben bei der Stadt bzgl. der Hintergründe nachgefragt und vom Tiefbauamt folgende Antwort erhalten:
„Der Weg ist dauerhaft gesperrt und wurde vollständig zurückgebaut. Die Fläche soll sich nun vegetativ entwickeln. Ursächlich war ein Riss im Asphalt, der sich genau in der Mitte des Weges befand. Dieser wurde von einem kleinen Riss sehr schnell zu einem großen, tiefen. Daraufhin hat der Baubezirk West den Weg zunächst gesperrt. In Absprache mit dem Gartenbauamt wurde im Weiteren beschlossen, den Weg gänzlich rückzubauen und der Natur zurückzugeben. Begründet wurde dies damit, dass er keine bedeutende Verbindungsfunktion hatte und für Radfahrerinnen und Radfahrer auch nicht ganz ungefährlich war. Zudem kann sich nun eine ruderale Vegetation ausbilden und die Unterhaltung minimiert werden.“
Die Stadtwerke Karlsruhe Netzservice GmbH erneuert ab Montag, 21. September 2026, die Wasserversorgungsleitungen in der Marie-Alexandra-Straße und der Wartburgstraße. Die Arbeiten sind notwendig, um eine langfristig sichere und zuverlässige Wasserversorgung in diesem Bereich sicherzustellen. Die Baumaßnahme wird in elf aufeinanderfolgenden Bauabschnitten umgesetzt und dauert voraussichtlich bis zum ersten Quartal 2028. Die geplante Dauer der Maßnahme resultiert aus der umfangreichen Gesamtlänge von ca. 800 Metern sowie aus einer Vielzahl an Wasser- und auch Gas-Hausanschlüssen, welche im Zuge der Baumaßnahme mit erneuert werden.
Die Baustelle beginnt im Einmündungsbereich der Marie-Alexandra-Straße zur Karlstraße und wandert abschnittsweise in Richtung Wartburgstraße. Insgesamt sind sieben Bauphasen in der Marie-Alexandra-Straße vorgesehen. Während der Arbeiten wird jeweils nur der aktuelle Bauabschnitt vollständig für den Autoverkehr gesperrt.
In der dritten Bauphase ist zusätzlich die Einmündung der Karolinenstraße betroffen. Während der fünften Bauphase muss die Kreuzung Marie-Alexandra-Straße/Gebhardstraße vollständig für den Autoverkehr gesperrt werden. In der sechsten Bauphase folgt die Sperrung der Einmündung zur Cäciliastraße.
Nach Abschluss der Arbeiten in der Marie-Alexandra-Straße wird die Leitung in der Wartburgstraße erneuert. Dafür wird die Wartburgstraße zunächst in südlicher Richtung bis vor die Einmündung zur Breite Straße abschnittsweise voll gesperrt. Anschließend wandert die Baustelle von der Einmündung Marie-Alexandra-Straße aus nach Norden. Den Abschluss bilden die Arbeiten im Kreuzungsbereich Hohenzollernstraße/Marie-Alexandra-Straße.
In den jeweils gesperrten Bereichen stehen vorübergehend keine Parkplätze zur Verfügung. Auch die Zufahrt zu den angrenzenden Gebäuden ist während der Arbeiten im jeweiligen Bauabschnitt mit Fahrzeugen nicht möglich. Die Stadtwerke informieren die betroffenen Anwohnenden rechtzeitig über die konkreten Einschränkungen und den Wechsel in den nächsten Bauabschnitt.
Ab der fünften Bauphase muss auch der Busverkehr umgeleitet werden. Die genaue Verkehrsführung sowie Informationen zu betroffenen Haltestellen und Ersatzhaltestellen werden rechtzeitig in Abstimmung mit den Verkehrsbetrieben Karlsruhe bekannt gegeben. Während der Bauphasen neun bis elf in der Wartburgstraße wird der Autoverkehr über die Breite Straße, die Gebhardstraße und die Ebertstraße umgeleitet. Generell gilt: Der Fußverkehr wird an den Baufeldern vorbeigeführt. Alle Hauszugänge bleiben gewährleistet. Für den Radverkehr gelten die Vollsperrungen, die Sackgassenbeschilderungen sind zu beachten. Es können jeweils die vor der Sperrung liegende Querstraße und die parallele Verbindung genutzt werden. Um alle Ziele im Quartier erreichbar zu halten, wird auf Verbote und Umleitungen verzichtet.
Die Stadtwerke Karlsruhe Netzservice GmbH und die beauftragte Baufirma bitten Anwohnende und Verkehrsteilnehmende um Verständnis. Alle Beteiligten bemühen sich um einen zügigen Arbeitsablauf, um die Beeinträchtigungen so gering wie möglich zu halten. Da es sich um eine umfangreiche Leitungsbaumaßnahme handelt, kann sich der zeitliche Ablauf einzelner Bauphasen abhängig vom Baufortschritt und von den örtlichen Gegebenheiten verändern.
Bei Fragen zu den Baumaßnahmen können Anwohnende sich jederzeit an den Netzservice wenden. Aktuelle Informationen zu den Straßenbaumaßnahmen und Umleitungen finden sich auch im Mobilitätsportal mobil.trk.de. Ansprechpartner für Fragen aus der Bevölkerung: Stadtwerke Karlsruhe Netzservice GmbH leitungsbau@netzservice-swka.de
Die andauernde Hitze und Trockenheit der letzten Tage setzen auch unseren Stadtbäumen zu. Sichtbare Folgen sind bereits jetzt abfallendes Laub, abgestorbene Äste und langfristige Schäden, die die Lebensdauer der Bäume erheblich beeinträchtigen können. Damit die Bäume diese Trockenheit besser überstehen und noch weiterhin als Schatten- und Frischluftspender erhalten bleiben, können Sie die Bäume vor Ihrer Haustüre unterstützen, indem Sie diese mit Wasser versorgen. Empfohlen wird, die Bäume einmal pro Woche entweder in den frühen Morgenstunden oder am Abend mit mindestens 100 Litern Wasser zu versorgen. Dies entspricht etwa zehn Gießkannen mit einem Fassungsvermögen von jeweils zehn Litern. Zu diesen Tageszeiten ist die Verdunstung durch die Sonneneinstrahlung am geringsten. Ältere Bäume freuen sich auch über größere Wassergaben.
Wer sich langfristig an der Bewässerung und Pflege von Bäumen im Rahmen einer Grünpatenschaft engagieren möchte, kann für die nächste Saison einen Antrag über ein Online-Formular stellen.
Auch hinsichtlich möglicher Mehrkosten besteht kein Anlass zur Sorge: Die zusätzlichen Wasserkosten fallen erfreulicherweise sehr gering aus. Wird ein Baum im Zeitraum von April bis Oktober mit je 100 Litern Wasser pro Woche gegossen, entstehen hierdurch jährlich zusätzliche Kosten von rund 10 Euro. Wenn diese auf alle Parteien in einer Hausgemeinschaft umgelegt werden, fallen die Kosten für Einzelpersonen kaum ins Gewicht. Mehr Informationen unter: http://www.karlsruhe.de/patenschaften
Vielen Dank für Ihre Unterstützung. Ida Esterlein Stadt Karlsruhe, Gartenbauamt, Abteilung Grünflächenpflege, Sonderbezirke (Baum, Produktion, Spiel, Brunnen) Telefon: 0721 133-6731 Mo – Do E-Mail: patenschaften@gba.karlsruhe.de Internet: www.karlsruhe.de/stadtgruen
Wir setzen uns seit Jahren für den Erhalt des Medienbusses ein. Auf Einladung der Stadtbibliothek Karlsruhe beteiligten wir uns am 8. Mai 2026 an einem Workshop zur zukünftigen Ausgestaltung des Medienbusses.
Der Medienbus ist eine Zweigstelle der Stadtbibliothek und hält alle zwei Wochen in 15 Karlsruher Stadtteilen jeweils für etwa eine Stunde. Vor Ort können unter anderem (Jugend-)Bücher, Comics, CDs, DVDs und weitere Medien ausgeliehen werden. In Beiertheim macht der Bus montags von 16:30 bis 17:30 Uhr in der Marie-Alexandra-Straße vor der Grundschule Station (vgl. https://stadtbibliothek.karlsruhe.de/).
Mit durchschnittlich knapp 100 Ausleihen pro Woche gehört der Standort Beiertheim zu den am stärksten genutzten Haltepunkten des Medienbusses. Gleichzeitig stellt der Medienbus insgesamt die ausleihschwächste Zweigstelle der Stadtbibliothek Karlsruhe dar. Der Bus wird zu 67 % von unter 18-Jährigen, also sehr stark von Kindern und Jugendlichen genutzt. 15 % der NutzerInnen sind zwischen 18 und 50 Jahren alt, 18 % über 50.
Aufgrund der Sparmaßnahmen der Stadt Karlsruhe ist die Zukunft des Medienbusses jedoch ungewiss. Das bestehende Fahrzeug ist zunehmend reparaturanfällig. Eine Neuanschaffung würde etwa 1,5 Millionen Euro kosten und ist angesichts der aktuellen Haushaltslage derzeit nicht realisierbar. Die Bibliothek hob hervor, dass größere Reparaturen künftig nicht mehr finanziert werden können. Hinzu kommt, dass das Personal deutlich reduziert werden muss und bestehende Stellen nicht erhalten bleiben können. Die Fortführung des Medienbusses in seiner bisherigen Form ist also nicht gesichert.
Die Bibliothek stellte drei mögliche Zukunftsszenarien vor:
• Option 1: 1-zu-1-Ersatz Anschaffung eines neuen Medienbusses zum Preis von rund 1,5 Millionen Euro. Aufgrund der aktuellen Haushaltslage gilt diese Variante derzeit als nicht umsetzbar.
• Option 2: BibMobil Der bisherige große Bus soll durch zwei kleinere Fahrzeuge ersetzt werden: eines mit Schwerpunkt auf Kinder- und Jugendmedien, das andere für ältere NutzerInnen. Das Konzept basiert auf Leseförderung und -erleben, das erfordert eine enge Zusammenarbeit mit Einrichtungen wie Ganztagsschulen und Begegnungsstätten. Statt feste Haltepunkte wöchentlich anzufahren, sollen die Fahrzeuge im Vier-Wochen-Rhythmus gezielt dort eingesetzt werden, wo viele Menschen zusammenkommen – etwa in Bildungseinrichtungen, auf Wochenmärkten oder Veranstaltungen. Auf diese Weise könnten zusätzliche Stadtteile erreicht werden, darunter auch Knielingen, wo die Bibliothek bislang nicht vertreten ist. Diese Variante wurde von der Bibliothek am ausführlichsten vorgestellt und wirkte möglicherweise auch deshalb am überzeugendsten.
• Option 3: Medienausgabe-Automaten Möglich wäre auch die Aufstellung von Automaten, an denen Medien mithilfe der Bibliothekskarte ausgeliehen werden können. Die Einrichtungskosten würden pro Automat etwa 35.000 Euro betragen. Voraussetzung dafür sind verlässliche Kooperationspartner vor Ort. Der Vorteil dieser Lösung läge darin, dass kaum Personal der Bibliothek benötigt würde. Da die Automaten jedoch nicht regelmäßig von der Stadt befüllt werden könnten und der persönliche Kontakt vollständig entfallen würde, steht die Bibliothek dieser Option eher kritisch gegenüber.
Die Bibliothek betonte abschließend, wie wichtig ihr der direkte Austausch ist, und kündigte an, den Dialog mit uns weiterhin fortzuführen. Wir bleiben dran!
Im folgenden geben wir Ihnen eine Nachricht des Ordnungs- und Bürgeramts der Stadt Karlsruhe über eine Anpassung bei der Verkehrsüberwachung bzgl. Parken in Gegenrichtung weiter:
„Das grundsätzlich verbotene Parken in Gegenrichtung (§ 12 Absatz 4 Straßenverkehrsordnung) wurde bislang kulant gehandhabt. Kontrollen erfolgten im Wesentlichen nur bei konkreten Beschwerden. Diese haben zugenommen, was beim Vollzug zunehmend zu Abgrenzungsproblemen führte, auf die unsere Überwachungskräfte von Bürgerinnen und Bürgern auch angesprochen wurden. Vor diesem Hintergrund haben wir entschieden, dass die Kontrollen im Rahmen des regulären Außendienstes zukünftig standardmäßig erfolgen. Gezielte Schwerpunktkontrollen sind nicht geplant.
Aktuell hat uns eine einstellige Anzahl von (kritischen) Rückmeldungen – auch die eines Bürgervereins – erreicht, die darauf hindeuten, dass die geänderte Verfahrensweise nicht überall angekommen ist. Wir haben daher entschieden, dass wir zunächst nochmal über die Bürgervereine das Thema transportieren wollen und dann in Kürze mit den Kontrollen fortfahren werden.“
Vielen ist sicher schon aufgefallen, dass einige der Lebensraumelemente für die Eidechsen (Steinhaufen und Sandlinsen) auf dem Edeltrudtunnel Anfang des Jahres mit einer schwarzen Plastikfolie eingefasst wurden, und fragen sich, was es damit auf sich hat.
Bei den schwarzen Folien handelt es sich um einen Reptilienschutzzaun. Dieser ist erforderlich, um die Eidechsen nach ihrer Winterruhe (ca. ab Mitte März) abzufangen und zurück in die neue Kleingartenanlage südlich Stuttgarter Straße bringen zu können. Im Anschluss daran werden diese Lebensraumelemente zurück gebaut.
Der abwechslungsreiche Mittagstisch im Paul-Gerhardt-Gemeindezentrum im Stephanienbad findet alle 14 Tage dienstags um 12 Uhr statt – in den Wochen mit ungeraden Zahlen. Für eine freiwillige Spende zur Deckung der Lebensmittel- und Sachkosten, die aktuell bei 6 Euro liegen, gibt es immer liebevoll gekochte Menüs.
Die nächsten Termine: 21.04., 05.05., 19.05., 02.06., 16.06., 30.06. und 14.07.2026 (Grillen am Rathaus Bulach)
Bereits seit 2018 beschäftigt sich die Arbeitsgruppe des Bürgervereins mit der Verkehrssituation an der Weiherfeldbrücke. Insbesondere die beengten Verhältnisse auf dem östlichen Geh- und Radweg sowie die Situation am Verkehrsknoten vor dem Stephanienbad, die für den Fuß- und Radverkehr zu Problemen führen, standen dabei im Fokus. Im Planungsausschuss vom 03.07.2025 wurde nun die von der Stadtverwaltung vorgelegte Vorzugsvariante für den Umbau der Weiherfeldbrücke beschlossen. Hintergrund ist die in den kommenden Jahren anstehende Sanierung der Weiherfeldbrücke, die genutzt werden soll, um den Brückenquerschnitt entsprechend der aktuellen Verkehrsverhältnisse neu aufzuteilen. Ausführliche Informationen dazu können den Sitzungsunterlagen zum TOP 4 des Planungsausschusses entnommen werden, die im Ratsinformationssystem unter https://sitzungskalender.karlsruhe.de/db/ratsinformation/termin-10073 hinterlegt sind. Ein wesentliches Merkmal der nun beschlossenen Variante ist die Wahlfreiheit für den Radverkehr, entweder den freigegebenen Gehweg auf der Ostseite oder die Fahrbahn gemeinsam mit dem Kfz-Verkehr zu nutzen. Durch den Rückbau der Schutzplanke und Bordsteinabsenkungen an den Zufahrten Im Albwinkel (am Nordende), zum Hauptbahnhof (auf der Brücke) und Richtung Links/Rechts der Alb (am Südende) wird den Radfahrenden aus allen Richtungen künftig ermöglicht, auch auf der Fahrbahn zu fahren. Dadurch soll erreicht werden, dass die schnellen Radfahrenden (insbesondere auch e-Bikes) künftig nicht mehr den Gehweg benutzen und es an den Knotenpunkten am Nord- und am Südende der Brücke zu weniger Konflikten kommt. Durch eine Reduzierung der Fahrbahnbreite wird vermieden, dass es zu Überholvorgängen mit zu geringem Abstand kommt. Dafür wird der Gehweg auf der Ostseite wesentlich verbreitert, so dass dieser ohne gegenseitige Behinderung gemeinsam von Fußgängern und langsamen Radfahrenden, genutzt werden kann. Diese Variante basiert auf den Abstimmungen mit der Stadtverwaltung bei einem Ortstermin im März 2024 und entspricht auch den Ergebnissen des durchgeführten Sicherheitsaudits. Bei der Mitgliederversammlung 2024 wurden diese Varianten vorgestellt und mit den Anwesenden diskutiert. Nach Umsetzung dieser Maßnahme wird die weitere Entwicklung des Verkehrsgeschehens zu beobachten sein und bei Bedarf um weitere Maßnahmen, z. B. Geschwindigkeitsregelungen ergänzt werden.
Mit unserem Flyer stellt sich der Bürgerverein mit seinen Aufgaben, Arbeitsgruppen und Projekten der Öffentlichkeit vor. Gerne können Sie durch Ihre Mitgliedschaft unsere Arbeit unterstützen. Wir freuen uns auf Ihre Mitgliedschaft und Unterstützung.