Mit einer Ausstellung im Regierungspräsidium Karlsruhe blickt das Atelierhaus Neue Schule auf 42 Jahre künstlerisches Schaffen zurück. Konzerte, improvisierte Musik und Klangkunst-Performances der Musiker des Hauses begleiten die Präsentation der Kunstwerke zweimal pro Woche. Die heute elfköpfige Ateliergemeinschaft erinnert in einer Sonderausstellung an ihre verstorbenen Mitglieder.
Ort: Regierungspräsidium am Rondellplatz, Karlsruhe, Dauer: 12. Juni bis 12. Juli 2026
Eröffnung: 11. Juni 2026 um 18 Uhr, mit Grußworten von Regierungspräsidentin Sylvia Felder und Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup und Musik von weJAZZ Trio.
Wir gratulieren der Ateliergemeinschaft: Das Atelierhaus in Karlsruhe-Bulach ist eine vor dem Abriss bewahrte und mit viel Eigeninitiative “instandgemietete” ehemalige Dampfwaschanstalt und seit 42 Jahren ein Ort lebendigen künstlerischen Arbeitens. In Ateliers, Werkstätten und im Studio in Bulach begegnen sich Malerei, Grafik, Skulptur, Fotografie, Schmuckdesign, Jazz, improvisierte Musik und experimentelle Klangkunst.
Wir setzen uns seit Jahren für den Erhalt des Medienbusses ein. Auf Einladung der Stadtbibliothek Karlsruhe beteiligten wir uns am 8. Mai 2026 an einem Workshop zur zukünftigen Ausgestaltung des Medienbusses.
Der Medienbus ist eine Zweigstelle der Stadtbibliothek und hält alle zwei Wochen in 15 Karlsruher Stadtteilen jeweils für etwa eine Stunde. Vor Ort können unter anderem (Jugend-)Bücher, Comics, CDs, DVDs und weitere Medien ausgeliehen werden. In Beiertheim macht der Bus montags von 16:30 bis 17:30 Uhr in der Marie-Alexandra-Straße vor der Grundschule Station (vgl. https://stadtbibliothek.karlsruhe.de/).
Mit durchschnittlich knapp 100 Ausleihen pro Woche gehört der Standort Beiertheim zu den am stärksten genutzten Haltepunkten des Medienbusses. Gleichzeitig stellt der Medienbus insgesamt die ausleihschwächste Zweigstelle der Stadtbibliothek Karlsruhe dar. Der Bus wird zu 67 % von unter 18-Jährigen, also sehr stark von Kindern und Jugendlichen genutzt. 15 % der NutzerInnen sind zwischen 18 und 50 Jahren alt, 18 % über 50.
Aufgrund der Sparmaßnahmen der Stadt Karlsruhe ist die Zukunft des Medienbusses jedoch ungewiss. Das bestehende Fahrzeug ist zunehmend reparaturanfällig. Eine Neuanschaffung würde etwa 1,5 Millionen Euro kosten und ist angesichts der aktuellen Haushaltslage derzeit nicht realisierbar. Die Bibliothek hob hervor, dass größere Reparaturen künftig nicht mehr finanziert werden können. Hinzu kommt, dass das Personal deutlich reduziert werden muss und bestehende Stellen nicht erhalten bleiben können. Die Fortführung des Medienbusses in seiner bisherigen Form ist also nicht gesichert.
Die Bibliothek stellte drei mögliche Zukunftsszenarien vor:
• Option 1: 1-zu-1-Ersatz Anschaffung eines neuen Medienbusses zum Preis von rund 1,5 Millionen Euro. Aufgrund der aktuellen Haushaltslage gilt diese Variante derzeit als nicht umsetzbar.
• Option 2: BibMobil Der bisherige große Bus soll durch zwei kleinere Fahrzeuge ersetzt werden: eines mit Schwerpunkt auf Kinder- und Jugendmedien, das andere für ältere NutzerInnen. Das Konzept basiert auf Leseförderung und -erleben, das erfordert eine enge Zusammenarbeit mit Einrichtungen wie Ganztagsschulen und Begegnungsstätten. Statt feste Haltepunkte wöchentlich anzufahren, sollen die Fahrzeuge im Vier-Wochen-Rhythmus gezielt dort eingesetzt werden, wo viele Menschen zusammenkommen – etwa in Bildungseinrichtungen, auf Wochenmärkten oder Veranstaltungen. Auf diese Weise könnten zusätzliche Stadtteile erreicht werden, darunter auch Knielingen, wo die Bibliothek bislang nicht vertreten ist. Diese Variante wurde von der Bibliothek am ausführlichsten vorgestellt und wirkte möglicherweise auch deshalb am überzeugendsten.
• Option 3: Medienausgabe-Automaten Möglich wäre auch die Aufstellung von Automaten, an denen Medien mithilfe der Bibliothekskarte ausgeliehen werden können. Die Einrichtungskosten würden pro Automat etwa 35.000 Euro betragen. Voraussetzung dafür sind verlässliche Kooperationspartner vor Ort. Der Vorteil dieser Lösung läge darin, dass kaum Personal der Bibliothek benötigt würde. Da die Automaten jedoch nicht regelmäßig von der Stadt befüllt werden könnten und der persönliche Kontakt vollständig entfallen würde, steht die Bibliothek dieser Option eher kritisch gegenüber.
Die Bibliothek betonte abschließend, wie wichtig ihr der direkte Austausch ist, und kündigte an, den Dialog mit uns weiterhin fortzuführen. Wir bleiben dran!
Im folgenden geben wir Ihnen eine Nachricht des Ordnungs- und Bürgeramts der Stadt Karlsruhe über eine Anpassung bei der Verkehrsüberwachung bzgl. Parken in Gegenrichtung weiter:
„Das grundsätzlich verbotene Parken in Gegenrichtung (§ 12 Absatz 4 Straßenverkehrsordnung) wurde bislang kulant gehandhabt. Kontrollen erfolgten im Wesentlichen nur bei konkreten Beschwerden. Diese haben zugenommen, was beim Vollzug zunehmend zu Abgrenzungsproblemen führte, auf die unsere Überwachungskräfte von Bürgerinnen und Bürgern auch angesprochen wurden. Vor diesem Hintergrund haben wir entschieden, dass die Kontrollen im Rahmen des regulären Außendienstes zukünftig standardmäßig erfolgen. Gezielte Schwerpunktkontrollen sind nicht geplant.
Aktuell hat uns eine einstellige Anzahl von (kritischen) Rückmeldungen – auch die eines Bürgervereins – erreicht, die darauf hindeuten, dass die geänderte Verfahrensweise nicht überall angekommen ist. Wir haben daher entschieden, dass wir zunächst nochmal über die Bürgervereine das Thema transportieren wollen und dann in Kürze mit den Kontrollen fortfahren werden.“
Vielen ist sicher schon aufgefallen, dass einige der Lebensraumelemente für die Eidechsen (Steinhaufen und Sandlinsen) auf dem Edeltrudtunnel Anfang des Jahres mit einer schwarzen Plastikfolie eingefasst wurden, und fragen sich, was es damit auf sich hat.
Bei den schwarzen Folien handelt es sich um einen Reptilienschutzzaun. Dieser ist erforderlich, um die Eidechsen nach ihrer Winterruhe (ca. ab Mitte März) abzufangen und zurück in die neue Kleingartenanlage südlich Stuttgarter Straße bringen zu können. Im Anschluss daran werden diese Lebensraumelemente zurück gebaut.
Auch in diesem Jahr laden wir Sie zu vielen Veranstaltungen in unserem schönen Stadtteil Beiertheim ein. Hier ein Überblick
Am 20.06.2026 findet in der Zeit von 15 – 19 Uhr in vielen Beiertheimer Höfen der nun schon zur Tradition gewordene Hof-Flohmarkt statt.
Am 11. Juli 2026 ab 15 Uhr werden wir auf der Kreuzung Breite / Gebhardstraße wieder unser nachbarschaftliches Straßenfest, den „Beiertheimer Sommerhock“ feiern. Alle interessierten Vereinsmitglieder und/oder Bürgerinnen und Bürger von Beiertheim sind aufgerufen, bei den Vorbereitungen dieses Festes mitzuwirken. Die Mitglieder der Festgruppe im Vorstand freuen sich über jede helfende Hand.
Der Beiertheim-Bulacher Bürgerbrunch findet am 13.09.2026 von 11 bis 13 Uhr statt. Nähere Informationen folgen.
Am 20.09.2026 werden wir in der Breitestraße auch in diesem Jahr die Marathonläuferinnen und Läufer an einem Getränkestand mit Wasser versorgen.
Am 30.10.2026 findet der nächste Nachtwächterspaziergang statt.
Am 20.11.2026 laden wir auch in diesem Jahr zu einem voradventlichen Konzert ein.
Am 07.12.2026 erwartet der Nikolaus Groß und Klein am Bücherschrank.
Genauere Informationen zu den jeweiligen Veranstaltungen finden Sie zeitnah im Bürgerheft, im Schaukasten oder hier auf unserer Homepage.
Der abwechslungsreiche Mittagstisch im Paul-Gerhardt-Gemeindezentrum im Stephanienbad findet alle 14 Tage dienstags um 12 Uhr statt – in den Wochen mit ungeraden Zahlen. Für eine freiwillige Spende zur Deckung der Lebensmittel- und Sachkosten, die aktuell bei 6 Euro liegen, gibt es immer liebevoll gekochte Menüs.
Die nächsten Termine: 21.04., 05.05., 19.05., 02.06., 16.06., 30.06. und 17.07.2026 (Grillen am Rathaus Bulach)
Bereits seit 2018 beschäftigt sich die Arbeitsgruppe des Bürgervereins mit der Verkehrssituation an der Weiherfeldbrücke. Insbesondere die beengten Verhältnisse auf dem östlichen Geh- und Radweg sowie die Situation am Verkehrsknoten vor dem Stephanienbad, die für den Fuß- und Radverkehr zu Problemen führen, standen dabei im Fokus. Im Planungsausschuss vom 03.07.2025 wurde nun die von der Stadtverwaltung vorgelegte Vorzugsvariante für den Umbau der Weiherfeldbrücke beschlossen. Hintergrund ist die in den kommenden Jahren anstehende Sanierung der Weiherfeldbrücke, die genutzt werden soll, um den Brückenquerschnitt entsprechend der aktuellen Verkehrsverhältnisse neu aufzuteilen. Ausführliche Informationen dazu können den Sitzungsunterlagen zum TOP 4 des Planungsausschusses entnommen werden, die im Ratsinformationssystem unter https://sitzungskalender.karlsruhe.de/db/ratsinformation/termin-10073 hinterlegt sind. Ein wesentliches Merkmal der nun beschlossenen Variante ist die Wahlfreiheit für den Radverkehr, entweder den freigegebenen Gehweg auf der Ostseite oder die Fahrbahn gemeinsam mit dem Kfz-Verkehr zu nutzen. Durch den Rückbau der Schutzplanke und Bordsteinabsenkungen an den Zufahrten Im Albwinkel (am Nordende), zum Hauptbahnhof (auf der Brücke) und Richtung Links/Rechts der Alb (am Südende) wird den Radfahrenden aus allen Richtungen künftig ermöglicht, auch auf der Fahrbahn zu fahren. Dadurch soll erreicht werden, dass die schnellen Radfahrenden (insbesondere auch e-Bikes) künftig nicht mehr den Gehweg benutzen und es an den Knotenpunkten am Nord- und am Südende der Brücke zu weniger Konflikten kommt. Durch eine Reduzierung der Fahrbahnbreite wird vermieden, dass es zu Überholvorgängen mit zu geringem Abstand kommt. Dafür wird der Gehweg auf der Ostseite wesentlich verbreitert, so dass dieser ohne gegenseitige Behinderung gemeinsam von Fußgängern und langsamen Radfahrenden, genutzt werden kann. Diese Variante basiert auf den Abstimmungen mit der Stadtverwaltung bei einem Ortstermin im März 2024 und entspricht auch den Ergebnissen des durchgeführten Sicherheitsaudits. Bei der Mitgliederversammlung 2024 wurden diese Varianten vorgestellt und mit den Anwesenden diskutiert. Nach Umsetzung dieser Maßnahme wird die weitere Entwicklung des Verkehrsgeschehens zu beobachten sein und bei Bedarf um weitere Maßnahmen, z. B. Geschwindigkeitsregelungen ergänzt werden.
Mit unserem Flyer stellt sich der Bürgerverein mit seinen Aufgaben, Arbeitsgruppen und Projekten der Öffentlichkeit vor. Gerne können Sie durch Ihre Mitgliedschaft unsere Arbeit unterstützen. Wir freuen uns auf Ihre Mitgliedschaft und Unterstützung.